Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 11. März 2026

Yurii Shevchenko
Digital Marketing Consultant
Hohenzollernring 92, 50672 Köln, Deutschland
(nachfolgend „Auftragnehmer“)

Präambel
Der Auftragnehmer erbringt Leistungen im Bereich Performance Marketing mit Fokus auf B2B und E-Commerce, insbesondere über Suchmaschinenwerbung (Google Ads) sowie Social Media Advertising (Meta Ads). Leistungen können Strategie, Kampagnen-Setup, Betreuung, Landingpages, Tracking, Creative-Erstellung und Reporting umfassen. Diese AGB gelten für sämtliche Leistungen.

1. Geltungsbereich
1.1. Diese AGB gelten gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB) sowie gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB).
1.2. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ausdrücklich zu.
1.3. Diese AGB gelten auch für zukünftige Geschäfte mit dem Auftraggeber.

2. Vertragsschluss
2.1. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.
2.2. Ein Vertrag kommt zustande durch (i) schriftliche Auftragsbestätigung (E-Mail genügt) oder (ii) Beginn der Leistungserbringung.
2.3. Vertragsgegenstand sind die im Angebot beschriebenen Leistungen. Änderungen bedürfen der Textform.

3. Leistungen und Leistungscharakter
3.1. Der Auftragnehmer schuldet eine Dienstleistung (Tätigwerden) und keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg.
3.2. Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot (Audit, Setup, Tracking, Optimierung etc.).
3.3. Der Auftragnehmer ist nicht verantwortlich für interne Prozesse des Auftraggebers (Erreichbarkeit, Sales-Closing, Kapazitäten).
3.4. Leistungen sind auf den im Angebot definierten Umfang beschränkt. Zusätzliche Leistungen werden gesondert vergütet.

4. Vergütung und Zahlungsbedingungen
4.1. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer (19%).
4.2. Sofern keine Pauschale vereinbart ist, erfolgt die Abrechnung nach einem Netto-Stundensatz von 25,00 EUR.
4.3. Paketpreise und monatliche Pauschalen ergeben sich aus dem Angebot.
4.4. Drittkosten (Werbebudgets/Ad Spend) sind nicht Bestandteil der Vergütung und werden vom Auftraggeber direkt an Google/Meta gezahlt.
4.5. Pauschalen beziehen sich auf eine Produktkategorie/einen Geschäftsbereich. Mehrere Projekte werden individuell gescoped.
4.6. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zur Zahlung fällig.
4.7. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Vorauszahlungen zu verlangen (insb. für Setup/Tracking).
4.8. Bei Zahlungsverzug dürfen Leistungen ausgesetzt werden.

5. Initial Setup und monatliche Betreuung
5.1. Die Initial Setup Fee umfasst die einmalige Analyse und Einrichtung. Sie kann als Pauschale oder nach Aufwand abgerechnet werden.
5.2. Die monatliche Betreuung umfasst die laufende Optimierung und Reporting gemäß Angebot.

6. Testmonat, Mindestlaufzeit und Fortführung
6.1. Wird ein Testmonat vereinbart, zahlt der Auftraggeber die Setup Fee und die Management Fee für diesen Monat.
6.2. Bei Vereinbarung einer Mindestlaufzeit kann die Setup Fee entfallen (€0 Setup).
6.3. Fortführung: Sofern nicht anders geregelt, verlängert sich der Vertrag nach der initialen Laufzeit auf unbestimmte Zeit und ist mit einer Frist von 1 Monat zum Monatsende kündbar.

7. Lead-Qualität und Reporting-Pflichten
7.1. Der Auftraggeber stellt zeitnah Rückmeldungen zur Lead-Qualität zur Verfügung (z. B. CRM-Status).
7.2. Definitionen für „qualifizierte Leads“ müssen im Angebot schriftlich fixiert sein.
7.3. Unterbleiben Rückmeldungen, ist der Auftragnehmer nicht für daraus resultierende Leistungseinbußen verantwortlich.

8. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
8.1. Der Auftraggeber stellt notwendige Zugänge (Google/Meta), Inhalte (Logos, Texte) und Freigaben zeitnah bereit.
8.2. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

9. Werbeplattformen und Dritte (Google/Meta)
9.1. Die Leistung hängt von Regeln und Funktionen Dritter (Google, Meta) ab.
9.2. Der Auftragnehmer haftet nicht für Entscheidungen der Plattformbetreiber (Ablehnungen, Sperrungen von Konten).
9.3. Es wird keine Garantie für bestimmte Klickpreise, Lead-Volumina, ROI oder Umsätze übernommen.

10. Exklusivität
10.1. Exklusivität (Gebietsschutz) gilt nur, wenn Umfang und Dauer im Angebot konkret definiert wurden.

11. Nutzungsrechte
11.1. Der Auftraggeber erhält ein einfaches Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen für den vorgesehenen Zweck.
11.2. Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Zahlung der Vergütung auf den Auftraggeber über.
11.3. Offene Projektdateien (z. B. Figma, Adobe) sind nicht Bestandteil der Leistung.

12. Laufzeit und Kündigung
12.1. Es gilt die im Angebot vereinbarte Laufzeit.
12.2. Die Kündigungsfrist beträgt 1 Monat zum Ende eines Kalendermonats in Textform (E-Mail genügt).
12.3. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

13. Haftung
13.1. Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
13.2. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
13.3. Gegenüber Verbrauchern gilt die Beschränkung nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
13.4. Die rechtliche Prüfung der Werbemaßnahmen (Wettbewerbsrecht, Markenrecht) obliegt dem Auftraggeber.

14. Vertraulichkeit und Datenschutz
14.1. Die Parteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung aller Geschäftsgeheimnisse.
14.2. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß DSGVO. Bei Bedarf wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geschlossen.

15. Schlussbestimmungen
15.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
15.2. Gerichtsstand für Kaufleute ist **Köln.
15.3. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.